Artikel zum Thema Pustertal (aus verschiedenen Medien) bzw. Pustertal Hotel


"Hochpustertaler Almanach", Winter 2002/03

Hoch hinaus -Erstes internationales Heißluftballontreffen des Pustertales in Toblach

Hoch hinaus, heißt es in Toblach in der Zeit vom 05. – 12.01.2003 beim 1. internationalem Balloonfestival.

Dieses erste aerostatische Ereignis von europäischer Bedeutung wurde von einer Gruppe von Hotelieren und Kaufleuten sowie in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Tourismusverein initiiert. Zu diesem Treffen im Herzen des Hochpustertales werden einige Ballone erwartet, welche Einheimischen und Gästen die Gelegenheit geben werden, das Tal und die Umgebung aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben – frei schwebend unter einer riesigen „Blase heißer Luft“.
Die Veranstaltung erfüllt alle Voraussetzungen, um zu einen der wichtigsten Treffen Europas zu werden; erklärte Absicht ist, die Möglichkeit des Fliegens im Tal publik zu machen, wobei das Publikum direkt miteinbezogen werden soll, sowohl die Adrenalinsüchtigen, die den Rausch des Höhenfluges erleben möchten, als auch diejenigen, die das Gleiten der „Hoch-hinaus-Ballone“ vom Erdboden aus verfolgen.
In Toblach werden sich einige der besten Ballonfahrer Europas treffen, um uns die einzigartige Welt der Dolomiten von oben näher zu bringen. So werden wir Gelegenheit haben, die schönsten Gipfel der Welt spürbar nah zu erleben, ohne sie besteigen zu müssen. Aber auch die Nächte werden Sie in den Bann der Faszination des Ballonfahrens ziehen; bei zwei nächtlichen „Night glows“ werden uns die Ballone in Erstaunen versetzen und für eine unvergessliche Atmosphäre sorgen.
Was aber überhaupt ist ein Heißluftballon? Eine bunte Seifenblase, welche sich durch die Winde am Himmel fortbewegt?
Tatsächlich handelt es sich um einen Weidenkorb, der von der Hülle aus Nylonbahnen in der Luft gehalten wird. Zum Steigen und zum Sinken benötigt der Ballon einen Brenner, samt der dazugehörigen Brennstoffversorgung, und geeignete Fluginstrumente zur Orientierung. Der Brenner steht in der Funktion des Motors des Ballons, er dient dazu, die Luft im Inneren der Hülle zu erwärmen, so dass der Ballon steigt, gezielt eingesetzt verlangsamt er den Sinkflug. Der Brenner wird mit Flüssiggas betrieben, das vollständig verbrennt, so dass der Heißluftballon als ökologisches Fortbewegungsmittel angesehen werden kann.

Der Weidenkorb bestärkt sein Dasein seit der Entstehung des Ballonfahrens, denn der aller erste Korb, welchen die Gebrüder Montgolfier im Jahre 1783 einsetzten (von den der aerostatische Ballon auch seinen italienischen Namen mongolfiera hat) bestand bereits aus genau derartigem Material. Das Weidengeflecht hat sich durch seine Widerstandsfähigkeit und Elastizität als geeignetes Material bewährt. Im Korb finden Passagiere, Gasflaschen, Fluginstrumente und selbstverständlich der Pilot Platz.
Ein Ballon mittlerer Größe, besser gesagt, seine Hülle, misst einen Inhalt von 3.000 Kubikmetern, eine Höhe von 25 Metern und einen Durchmesser von 21 Metern, bis zu fünf Personen finden Platz. Es gibt sogar Ballons, die mit einem Inhalt von 25.000 Kubikmetern imstande sind bis zu 40 Personen zu transportieren. Verschiedenste Formen wie z.B. Gegenstände, Handelsprodukte oder gar Tiere ermöglichen unvergesslichste Fahrten.
Der Heißluftballon zählt nicht nur zu den angenehmsten Fortbewegungsmitteln für Vergnügungsreisen sondern dient auch als modernes Kommunikationsmittel. Kleine und große Firmen sowie internationale Grossunternehmen nutzen die Gelegenheit gerne einen grossen Werbeeffekt ohne Zielgruppeneinschränkung zu erzielen und lassen deshalb Ihr besonderes „Werbeplakat“ zwischen den Wolken gleiten.
Also ziehen Sie sich eine Wollmütze über die Ohren, wickeln Sie sich in eine warme Windjacke und genießen Sie dieses Festival in seinen ganzen Zügen. Für Emotionen wird der Pilot und sein guter, alter Heißluftballon sorgen.

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